Wertekonflikt gefällig?

Wertekonflikt gefällig?

Der Baum als Metapher für eine Organisation zeigt das Zusammenspiel von Wurzel und Krone.
Ein starkes, für das Auge verborgenes, Wurzelwerk aus  Sinn + Zweck, kulturellen Werten und Vorannahmen trägt zu einer kräftigen, gesunden Krone von sichtbaren Strukturen und Aktivitäten bei.

Die Kraft der Wurzeln wird jedoch aus zwei unterschiedlichen Quellen gespeist: Aus den individuellen Werten der Menschen, die für die Organisation arbeiten und der Kultur den damit verbundenen kollektiven Werten.
Diese zeigen sich im individuellen und im kollektiven Verhalten und genau hier lauert der Konflikt!

Organisationen verändern sich nicht, Menschen verändern sich.

Eine Organisation ist eine Zusammenstellung von Menschen und Ressourcen, die auf geplante Art und Weise zusammenarbeiten, um bestimmte Ziele zu erreichen.
Es sind also immer Menschen – Führungskräfte und Angestellte -, die basierend auf ihren – oftmals unbewussten – kulturellen Werten, handeln und Entscheidungen treffen.
Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit innerhalb der Organisation folgen sie einem kollektiven Verhalten, das auf einer gewachsenen Kultur aus gemeinsamen Werten und Überzeugungen basiert.
Gleichzeitig verhält sich aber jeder Mensch auch individuell und folgt damit seinen – ebenfalls oftmals unbewussten – persönlichen Werten und Überzeugungen.
Stimmen die kollektiven Werte und Überzeugungen mit den persönlichen Werten und Überzeugungen nicht oder nur in geringem Maße überein, kommt es zum Wertekonflikt.

Im Rahmen der Arbeit mit kulturellen Werten ist es aus diesem Grund unumgänglich sowohl die persönlichen Werte der Beschäftigten, als auch die Werte der Organisation zu betrachten.
Eine kulturelle Transformation hin zu einer neuen Kultur kann nur durch die freiwillige Beteiligung aller Menschen innerhalb der Organisation gelingen.

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